Theorie und Praxis

Kinderwunsch-Paare, die vaginale Gleitmittel (Lubrikantien) beim Geschlechtsverkehr benutzen, sind oft in Sorge wegen möglicher negativer Auswirkungen auf die Konzeptionschance. Trotz der weit verbreiteten Anwendung von Lubrikantien existieren zu dieser Frage bisher nur wenige, vor allem in vitro-, Studien und diese meist mit geringen Fallzahlen. Daher ist die nachfolgend beschriebene Publikation interessant, in der die Daten aus 2 prospektiven Kohorten-Studien gepoolt und ausgewertet wurden...

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Eine Strategie zur Vermeidung schwerer Überstimulationssyndrome (OHSS) bei Patientinnen mit einer hohen Eizellzahl ist die Kryokonservierung aller befruchteten Zellen und der Transfer in einem späteren Kryozyklus. Da in der Literatur immer wieder die Vermutung geäußert wurde, dass außerdem eine ovarielle Stimulation mit zunehmender Höhe der Östradiolwerte einen negativen Einfluss auf das Endometrium und damit die Erfolgsraten der assistierten Reproduktion haben könnte, war die Überlegung in den...

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Seit vielen Jahrzehnten wird ein fraglich erhöhtes Risiko für Eierstockkrebs durch die hormonelle Stimulation während einer Kinderwunschbehandlung diskutiert. Bislang gibt es keine eindeutigen dies beweisenden Studien. Durch die kürzlich publizierte Analyse skandinavischer Registerdaten zeigte sich jetzt eine Risikoerhöhung für das Auftreten von Eierstockkrebs bei Frauen nach einer zuvor mittels Reagenzglasbefruchtung (IVF = In vitro-Fertilisation) durchgeführten Kinderwunschbehandlung (Hum....

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40 Jahre nachdem der erste Mensch durch eine Befruchtung außerhalb des Körpers gezeugt wurde, sind auf dem diesjährigen Jahreskongress der europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE) in Barcelona weltweite Daten zu dieser auch als Reagenzglasbefruchtung (IVF = In vitro-Fertilisation) bezeichneten Form der Kinderwunschtherapie vorgestellt worden (Hum. Reprod. 2018;33(Suppl.):O145). International und in Deutschland hat die Zahl durchgeführter Therapiezyklen und...

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Kürzlich wurde eine neue, von Vertretern verschiedener internationaler Fachgesellschaften wie auch der Europäischen Gesellschaft für Fortpflanzungsmedizin und Embryologie (ESHRE) erarbeitete Leitlinie zur Diagnostik und Therapie beim Syndrom polyzystischer Ovarien (PCOS) veröffentlicht. Schätzungsweise ist eine von zehn Frauen in unterschiedlichem Ausmaß von dieser Erkrankung betroffen. Aufgrund der damit verbundenen Zyklusstörungen handelt es sich auch um eine der häufigsten Ursachen für einen...

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Schon lange ist bekannt, dass Mammakarzinom-Patientinnen infolge einer Chemotherapie oft mit einem kompletten Haarverlust rechnen müssen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass auch unter einer Anti-Hormontherapie, z.B. mit Tamoxifen oder einem Aromatasehemmer (AH), langfristig eine Alopezie beobachtet wird, unter der die Patientinnen psychisch leiden.
Eine Gruppe aus den USA beschäftigte sich in einer retrospektiven Kohorten-Studie mit der Frage, ob eine lokale Therapie diesem Haarausfall...

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Unter o.g. Motto fand am 18. April 2018 eine Veranstaltung des Zentrums für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum in Hannover statt.
2016 war das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) mit der Methodenprüfung der nicht-invasiven Pränataldiagnostik (NIPT) beauftragt worden. In Hannover wurden in Anwesenheit von Experten aus Medizin, Recht und Ethik die Ergebnisse dieser Methodenprüfung präsentiert und...

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Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen Zitrusfrüchten und einem verminderten Endometriose-Risiko (Harris et al. Fruit and vegetable consumption and risk of endometriosis. Hum. Reprod. 2018;33:715-727). Die Forscher werteten zwischen 1991 und 2013 im Rahmen der Nurses‘ Health Study II in den USA erhobene Daten aus. In dieser Kohortenstudie fanden sich deutliche Hinweise, dass Patientinnen, die regelmäßig Obst (insbesondere Zitrusfrüchte, auch in Form von Fruchtsäften) konsumieren,...

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